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Rede & Antwort stehlen mit Daniele di Martino

Unser Podcast-Künstler für das bevorstehende Jubiläum, Daniele di Martino, hat sich ein paar Fragen zum Thema “Internetfame“, “Soundcloud” und “Deep House-Hype” gestellt. Mit DJ-Sets und Remixen erreicht der gebürtige Bayer jeden Tag tausende Fans und hat neben zahlreichen Edits auch schon eigene Produktionen veröffentlicht.

 

15.000 Follower auf Soundcloud sind eine Menge: Wie stehst du zur Kritik des Internetportals und was sind deine Erfahrungen?

Internet finde ich gut, man muss nur wissen wie man die Leute erreicht. Soundcloud ist glaub ich das beste Netzwerk um seine Musik zu präsentieren, spinnt zwar manchmal aber ansonsten einfach und gut.

Dein Edit zu Devendra Benharts “Mi Negrita” erreichte mehr als 300.000 Plays! Sind Free Downloads & Edits inzwischen ernster zunehmen als offizielle Releases oder anders gefragt: Hat das traditionelle Plattenlabel ausgedient?

Die Free Download & Edit Sache finde ich gut um sich eine gewisse Bekanntheit aufzubauen, aber man sollte irgendwann den Absprung schaffen und Originale und offizielle Remixe releasen. Zum Thema Originale: Meine erste EP kommt Anfang Juni auf Kallias raus, ich bin schon gespannt und hoffe auf gutes Feedback. Das traditionelle Plattenlabel hat auf keinem Fall ausgedient, nur einige haben die Reichweite der Musikblogs nicht rechtzeitig erkannt und für sich genutzt.

Devendra-Banhart-Mi-Negrita-Daniele-Di-Martino-Edit

Wie siehst du die Zukunft der elektronischen Musik? Werden wir uns wieder und wieder mit Neuauflagen von Klassikern begnügen müssen?

Ich kann leider nicht in die Zukunft sehen, aber ich denke das Deep House noch mehr Aufmerksamkeit bekommen wird, vorallem in Amerika. Neuauflagen hat es schon immer gegeben, denke dass wird auch in Zukunft so bleiben. Finde die Edit Sache eigtl. sehr gut, aber nicht wenn manche Lieder von fast jedem geremixed werden (z.B. Ed Sheeran).

Was inspiriert dich beim produzieren? Was sind deine Einflüsse?

Ich lass mich meistens aus dem Moment heraus  inspirieren. Den Einflüssen ist keine Grenze gesetzt, aber meinen Ursprung hab ich in der klassischen Musik. Mit 3 Jahren hab ich angefangen Cello zu spielen.

Hat dich dein steigender Bekanntheitsgrad  auch schon über die Grenzen Deutschlands gebracht? Was war dein aufregendster Auftritt? 

Vor einigen Wochen hat es mich zum ersten Mal in die Schweiz, genauer nach Luzern verschlagen. Da hab ich in der Bar59 gespielt, was eine coole Erfahrung war. Meine aufregendste Gigs waren einmal im “Space Ibiza” und gleich im Anschluss die “The Yacht Week” in Kroatien. Mein nächster Stop ist am 16.05. in Stuttgart zusammen  mit “Alle Farben” in der Wagenhalle.

 

Danke Daniele, wir freuen uns schon auf deinen Podcast!