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Thinking Sunday

Thinking Sunday

 

 

Solidarität für die Vergessenen

 

Solidarität ist für mich eine der wichtigsten Eigenschaften in unserer heutigen Gesellschaft, da sie uns durch den verursachten Terror in Europa zusammenschweißt. Für mich ist es selbstverständlich Anteilnahme und ein tiefes Mitgefühl zu zeigen, wie zu den Anschlägen in Paris im November vergangenen Jahres oder zu dem Terrorakt in Brüssel am 22.03.2016. Doch mal ehrlich gesagt, wer von uns denkt an die Menschen, die täglich im nahen Osten oder in Afrika (dem vergessenen und ausgebeuteten Kontinent) an Hunger, Krankheit oder Gewalt sterben.

Wer lässt diesen betroffenen, leidenden und sterbenden Menschen die notwendige und selbstverständliche Solidarität zukommen? Wisst Ihr dass, weltweit ca.795 Millionen Menschen Hunger leiden (Quelle: State of Food Insecurity in the World, FAO 2015)

Oder wie oft hört man in den Medien von den Opfern. Und wenn man Etwas mitbekommt sind es meistens nur Randnotizen, denen kaum Beachtung geschenkt wird.

Ein kleines Zahlenspiel: Im Jemen sind seit März 2015, laut Spiegel Online, 6300 Menschen durch Saudi Arabische Luftangriffe getötet worden (  ganz davon abgesehen, dass diese Menschen durch Waffen gestorben sind, die möglicherweise von uns Deutschen dorthin geliefert worden sind)

Täglich werden dort Menschen ermordet. Laut UNO sollen ab dem 10. April Friedensgespräche geführt werden.

Hoffen wir, dass es zu einem Ende des Konfliktes kommt, der zwischen dem Saudi Arabischen Regime und den tausenden Jemeniten andauert.

Die Traurigkeit ist einfach, dass diesem Konflikt kaum Aufmerksamkeit geschenkt wird. Er steht stellvertretend für das viele Unheil und die Not in der Welt, die halt eben nicht ISIS oder Assad heißen und täglich die Medien füllen.

In absoluter, grenzenloser Solidarität und Mitgefühl für alle Opfer von Terror, Gewalt, Krieg und Leid und Elend auf der ganzen Welt.


Wie ist Eure Meinung- Darf Solidarität auch Grenzen kennen ? Diskutiert mit !